Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts)

Die Nachfrage nach Wirtschaftswissenschaftler*innen ist ungebrochen, da Konzerne genauso wie der Mittelstand, die öffentliche Verwaltung sowie öffentliche Verbände auf betriebswirtschaftlich gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte zurückgreifen müssen, um erfolgreich agieren zu können.

Unser BWL-Studium bietet sowohl eine sehr gute fachliche Ausbildung, als auch fachübergreifende Kenntnisse. Neben typischen Grundlagenfächern werden umfassende Kenntnisse im „Management“ und „Controlling“ vermittelt und zudem Fächer wie „Informationstechnologie“, „Wirtschaftspsychologie“ oder „Ethik“ gelehrt. Auch Soft-Skills gehören dazu. 

Die Einsatzmöglichkeiten von BWL-Absolvent*innen reichen von Produktions- und Handelsunternehmen über die Konsumgüterbranche, Banken & Versicherungen, den zahlreichen Dienstleistungsunternehmen bis hin zum eigenen Start-up, wofür betriebswirtschaftliche Kenntnisse ebenfalls unumgänglich sind.

Umfassend wie das Betätigungsfeld ist auch der Aufgabenbereich, der zum Beispiel im Produktmanagement, im Rechnungs- und Steuerwesen, in der Strategie- und Organisationsentwicklung, im Personalmanagement, in der Unternehmensführung und dem Controlling, im Marketing oder in der Informationstechnologie und vielen weiteren Aufgabenbereichen verankert sein kann.

Eine Kerndisziplin der Betriebswirtschaftslehre ist das Management, das in unserem BWL-Studium eine wichtige Rolle einnimmt. Gerade die Führung von Unternehmen ist eine herausfordernde Aufgabe und eine faszinierende Tätigkeit, denn wirtschaftliches Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung durch Innovationen werden von erfolgreichen Unternehmen aktiv gestaltet. Um die Herausforderungen aktiv bewältigen zu können, benötigt der Managementnachwuchs umfangreiches Fachwissen und die Fähigkeit zu verantwortungsvollem Handeln.
 

Unser BWL-Studium bietet eine umfassende Grundlagenausbildung und ein großes Spektrum an Vertiefungsrichtungen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Verbindung von themenübergreifenden und speziellen Fachinhalten eine wichtige Voraussetzung ist, die von den Unternehmen sehr geschätzt wird und die guten Berufsaussichten heute und in der Zukunft sichert.

Wir achten aber nicht nur darauf, ein breites Wissen zu vermitteln, wir wollen auch ein tiefgehendes Verständnis für die Zusammenhänge und die möglichen Lösungen herstellen. Konsequenterweise stehen bei der RFH Methoden zur Problemlösung auf dem Lehrplan, aber auch Qualifikationen aus angrenzenden Gebieten wie der Psychologie, der Wirtschaftsinformatik, dem Wirtschaftsrecht oder der Wirtschaftsethik. Auf diese Weise ist es möglich, die übergreifenden Probleme in vernetzten Systemen zu erkennen und angemessen zu bewältigen.
Aufgaben- und Problemstellungen werden in den Unternehmen in der Regel nicht allein, sondern gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen gelöst, die oft aus anderen Fachabteilungen kommen. Deshalb wollen wir, dass unsere Absolvent*innen im Problemlösungsprozess als Impulsgeber und Vermittler agieren können. Hierfür sind soziale Kompetenzen und führungsbezogene Qualitäten wichtig. Fächer wie Rhetorik und Wirtschaftskommunikation, insbesondere aber auch die seminaristischen Veranstaltungen, die einen intensiven Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden ermöglichen, helfen dabei, diese Fähigkeiten zu entwickeln, zu trainieren und anzuwenden.

Alle Module unseres BWL-Studiums entsprechen den Ansprüchen des künftigen Berufsbildes. Vor dem Hintergrund jedoch, dass die Betätigungs- und Aufgabenbereiche aber auch die Menschen, die Betriebswirtschaft studieren, unterschiedlich sind, haben wir unser BWL-Studium für die Schwerpunktfächer fachbereichsübergreifend geöffnet.

Einige Studenten und Studentinnen sind von einer Disziplin begeistert und wollen diese vertiefen, andere verstehen sich eher als Allrounder und wählen aus diesem Grunde gegebenenfalls einen Schwerpunkt aus einem anderen Studiengang. Der Katalog möglicher Schwerpunkte umfasst zum Beispiel tiefergehende Betrachtungen in der Unternehmensführung oder in der Steuerlehre, in der Personalwirtschaft oder im Konfliktmanagement, in der Wirtschaftspsychologie oder im Controlling, aber auch Fachgebiete aus der Psychologie, der Gesundheitswirtschaft, der Technik oder der Wirtschaftsinformatik.
Gleich welcher Weg beschritten wird, in all unseren Schwerpunktveranstaltungen agieren die Kommilitoninnen und Kommilitonen miteinander und erleben einen interdisziplinären Wissensaustausch.

Wie wir unterrichten
In unseren seminaristischen Lehrveranstaltungen finden problem- und aufgabenorientierte Interaktionen zwischen den Dozent*innen (Professoren und Lehrbeauftragte) und den Studierenden statt. Sie sind auf die Förderungs- beziehungsweise Entwicklungsbedarfe der Studierenden gerichtet.

Die Lehrinhalte und Lehrveranstaltungsformen dienen dem Ziel, neben fundiertem Fachwissen und der Kenntnis unterschiedlicher wissenschaftlicher Lehrmeinungen und Methoden die Fähigkeit zu vermitteln, praxisbezogene Problemstellungen zu erkennen und zu lösen. Dies wird durch relevante Schwerpunktsetzung, Fallstudien und Projektarbeiten sowie Praktika erreicht. Dabei können wir eine hervorragende Betreuung durch die Professoren oder Lehrbeauftragten gewährleisten.

Die Gruppengrößen sind mit maximal 50 Teilnehmer*innen stets überschaubar und ermöglichen ein intensives Studium.

Unsere Dozent*innen stellen sicher, dass eine methodisch begründete Vorgehensweise zum Erreichen der Lernziele gewählt und umgesetzt wird. Sie berücksichtigen die Lernsituation im Hinblick auf die Homogenität der Studierenden und nutzen einen situationsadäquaten Methodenmix zur Wissensvermittlung, Wissenserarbeitung oder auch zum Feedback an die Lehrenden.

Es wird strikt darauf geachtet, dass die Lehrinhalte wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah unterrichtet werden. Intensive Arbeitsbeziehungen der RFH mit vielen Unternehmen sorgen dafür, dass unsere Lehrpläne stets die aktuellen beruflichen